Orthopädie in Zürich – Ortho am See

 

Orthopädische Beschwerden sind selten „nur ein bisschen Schmerz“. Oft steckt dahinter eine Überlastung, eine Verletzung, Arthrose, eine Instabilität oder eine Kombination daraus. Entscheidend ist nicht, wie es heisst – sondern was genau betroffen ist, wie stark, und was realistisch hilft.

Bei Ortho am See in Zürich erhalten Sie eine klare Abklärung, eine strukturierte Einschätzung und einen Behandlungsplan, der zu Ihrem Alltag passt – konservativ, interventionell oder operativ, je nach Befund.


Für wen diese Sprechstunde gedacht ist

  • Menschen mit anhaltenden Schmerzen (Knie, Hüfte, Schulter, Hand, Fuss)
  • Patient:innen mit Sportverletzungen (z. B. Kreuzband, Meniskus, Instabilität)
  • Personen, die seit Wochen/Monaten „herumdoktern“ und endlich Klarheit wollen
  • Patient:innen mit Arthrose und der Frage: Was bringt wirklich etwas – und was nicht?
  • Menschen mit Beschwerden nach OP oder Prothese (z. B. an Hüfte oder Knie)
  • Patient:innen, die eine Zweitmeinung zu OP-Indikation oder Therapieoptionen möchten

Unsere Schwerpunkte (Zürich)

Knie

Typische Themen:

  • Knieschmerzen (Belastungsschmerz, Treppenschmerz, Anlaufschmerz)
  • Meniskusprobleme (Schmerz, Blockadegefühl, Instabilität)
  • Kreuzbandverletzungen (Instabilität, „Wegknicken“, Sport-Rückkehr)
  • Kniearthrose (früh bis fortgeschritten)
  • Bakerzyste (meist Folgeproblem – Ursache klären)
  • Knorpelschaden / Knorpeltherapie (individuelle Indikation)

Was hier zählt: Ursache + Mechanik + Belastungsprofil. Ein Knie behandelt man nicht „nach Schema“, sondern nach Funktion, Achse, Stabilität und Alltag/Sport.


Hüfte

Typische Themen:

  • Hüftschmerzen (Leiste, seitliche Hüfte, Gesäss, Ausstrahlung)
  • Hüftarthrose (Belastung, Bewegungseinschränkung, Nachtschmerz)
  • Beurteilung bei Hüftprothese-Beschwerden (z. B. Schmerzen, Gangbild, Funktion)

Hüfte ist oft „tückisch“: Symptome können von Rücken, Becken oder Muskulatur mitgeprägt sein. Deshalb ist eine saubere Einordnung entscheidend.


Schulter

Typische Themen:

  • Schulterschmerzen bei Alltag und Sport
  • Schulterarthrose
  • Reizzustände und Überlastungsprobleme

Ziel: klar unterscheiden, ob eher Gelenk, Sehnen, Impingement/Enge, oder degenerative Veränderungen dominieren – und daraus die Therapie ableiten.


Hand & Ellenbogen

Typische Themen:

  • Fingerendgelenkarthrose (Schmerz, Knoten, Kraftverlust)
  • Karpaltunnelsyndrom (Kribbeln, Nachtbeschwerden, Taubheit)
  • Ellenbogenarthrose / Schmerz am Ellenbogen

Gerade an der Hand ist die Frage oft: Was ist sinnvoll machbar, damit Alltag und Beruf funktionieren – ohne falsche Versprechen.


Fuss

Typische Themen:

  • Hallux valgus (Druck, Entzündung, Schuhproblem, Fehlstellung)
  • Hallux rigidus (steifer Grosszeh, Arthrose, Abrollschmerz)

Hier entscheidet das Stadium: manchmal reichen Anpassungen – manchmal braucht es eine klare OP-Strategie.


Wie wir arbeiten (konkret, ohne Umwege)

1) Präzise Abklärung

  • Anamnese: Wann, wodurch, was verschlimmert/verbessert, welche Ziele?
  • Untersuchung: Beweglichkeit, Stabilität, Provokationstests, Gangbild/Funktion
  • Einordnung: Was ist wahrscheinlich? Was ist auszuschliessen?

2) Klare Prioritäten

Wir trennen:

  • Was ist die Hauptursache?
  • Was ist „Begleitlärm“?
  • Was bringt realistisch innerhalb von 4–12 Wochen eine Verbesserung?

3) Stufenplan (statt „entweder Physio oder OP“)

Viele Probleme brauchen nicht „mehr“, sondern richtiger:

  • richtige Diagnose → richtige Massnahme → klare Verlaufskontrolle
    Wenn OP sinnvoll ist, wird es transparent begründet. Wenn nicht, ebenso.

Behandlungsmöglichkeiten (je nach Befund)

Konservative Therapie

  • Belastungssteuerung, Alltag/Sport-Plan (konkret, nicht nur „schonen“)
  • Physiotherapie / Stabilisation / Mobilität (zielgerichtet)
  • Orthesen / Bandagen / Einlagen (wenn sinnvoll, nicht reflexartig)
  • Schmerz- und Entzündungsmanagement nach medizinischer Indikation

Injektionen / Interventionen (wenn medizinisch angezeigt)

Injektionen sind kein Zaubertrick. Sie können helfen, wenn die Indikation stimmt – z. B. zur Entzündungsreduktion oder Symptomkontrolle. Entscheidend ist:

  • richtige Diagnose
  • richtige Substanz/Strategie
  • realistische Erwartung (Zeitfenster, Wirkung, Grenzen)

(Die konkrete Empfehlung erfolgt erst nach Untersuchung und Aufklärung.)

Operative Behandlung / OP-Beratung

Wenn Beschwerden und Befunde es erfordern:

  • Knie-Arthroskopie (nur bei passender Indikation)
  • OP-Beratung bei Kreuzband- und Meniskusproblemen
  • Beratung bei fortgeschrittener Arthrose und Prothesen-Fragestellungen
  • Zweitmeinungen: sinnvoll, wenn Unsicherheit besteht oder verschiedene Optionen im Raum stehen

Wichtig: Eine gute OP-Entscheidung ist nicht „OP ja/nein“, sondern:

  • was genau, wann, warum, welches Ziel, welches Risiko, welche Alternative.

Wann Sie nicht warten sollten (Warnzeichen)

Bitte zeitnah abklären lassen bei:

  • plötzlich starker Schwellung, Überwärmung, Fieber
  • akuter Blockade (Gelenk lässt sich nicht bewegen)
  • deutlicher Instabilität nach Trauma
  • zunehmender Taubheit/Kraftverlust (z. B. Hand)
  • starken Nachtschmerzen ohne Erklärung

Häufige Fragen (FAQ)

Behandeln Sie Kniearthrose in Zürich auch ohne Operation?

Ja. Bei vielen Patient:innen ist ein konservativer Stufenplan sinnvoll. Ziel ist, Schmerz zu reduzieren, Funktion zu verbessern und den Verlauf zu stabilisieren. Ob und wann OP sinnvoll wird, hängt von Stadium, Achse, Belastung und Lebensqualität ab.

Wann ist eine Arthroskopie am Knie sinnvoll?

Nicht jede Veränderung im MRI ist eine OP-Indikation. Sinnvoll kann eine Arthroskopie sein, wenn Symptome und Befund zusammenpassen (z. B. mechanische Beschwerden). Wir klären Nutzen, Alternativen und Erwartungen transparent.

Was kann ich bei Knieschmerzen tun, wenn ich die Ursache nicht kenne?

Die wichtigste Abkürzung ist eine saubere Abklärung. Viele Patient:innen verlieren Monate mit „Trial & Error“. Wir ordnen die wahrscheinlichste Ursache ein und erstellen einen Plan mit klarer Verlaufskontrolle.

Hilft eine Spritze bei Arthrose?

Manchmal ja – aber abhängig von Diagnose, Entzündungsaktivität und Zielsetzung. Entscheidend ist, ob eine Injektion Teil eines Plans ist (Belastung, Physio, Verlauf), nicht „die Lösung allein“.

Bieten Sie Behandlung bei Hallux valgus / Hallux rigidus an?

Ja. Je nach Stadium reichen konservative Massnahmen, manchmal braucht es eine OP-Strategie. Wir erklären verständlich, was in Ihrem Fall sinnvoll ist.


Termin vereinbaren (Zürich)

Wenn Sie orthopädische Beschwerden abklären möchten, vereinbaren Sie einen Termin. Sie erhalten:

  • eine klare Diagnose-Einschätzung,
  • einen stufenweisen Behandlungsplan,
  • und eine saubere Entscheidungsvorlage, falls eine OP im Raum steht.

Ortho am See – Orthopädie in Zürich
https://orthoamsee.ch/


Rechtlicher Hinweis (kurz, sauber)

Die Informationen auf dieser Seite dienen der Orientierung und ersetzen keine persönliche ärztliche Untersuchung und Beratung.


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